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Titel erschienen bei www.amazon.de www.libri.de www.buch.de Cocktailbus in der Khaosanroad
Ich war schon drei Mal in Bangkok! Königspalast und diverse Tempel habe ich schon gesehen. Das forensische Museum wäre vielleicht interressant. Man kann dort die Schädel von Mordopfern, sowie eingelegte abgeschnittene Extremitäten in Formaldehyd bewundern. Ich entscheide mich für einen Tag im Dusit Zoo! Dort angekommen bemerke ich, dass ein Zoo halt ein Zoo ist! Auch im exotischen Asien! Wenig spektakulär! Mittlerweile sind es mindestens 170 Grad und meine Kehle ist entsprechend ausgetrocknet. Solche Krankheitssymptome können nur mit einigen kühlen Singha Bier behoben werden. Es ist schon 1 Uhr mittags. In einem kleinen Restaurant mache ich es mir gemütlich. Ich bestelle kauu man gai, das ist dünn geschnittenes Huhn auf Reis mit Hühnerbrühe, und drei Singha Bier. Ich glaube ich habe ein Alkoholproblem. Ach was soll es, rein damit. Nun bin ich etwas angetrunken und fühle mich fit genug mit einem Tuk Tuk(dreirädriger Zweitakter) zur Khaosanroad zurückzufahren. Das Tuk Tuk ist eine Mischung aus Auto und Motorrad. Hinten ist eine breite Sitzbank für die Fahrgäste. Die Dinger sind die totalen Dioxinschleudern und gehören eigentlich verboten. Am ehesten vergleichbar mit dem Trabbi, nur noch schlimmer. Es gibt sie schon seit Ewigkeiten, und sie sterben auch nie aus, weil man aus zwei kaputten schnell wieder ein neues zusammenschweißen kann. TÜV in Thailand? Fehlanzeige! Den Fahrern ist der Zustand ihres Gefährtes herzlich egal, und sie rasen zu Tausenden durch die verpestete Stadt. Ich habe Glück, dass ich nicht zu einem Schmuck oder Seidenladen gekarrt werde, denn die Typen bekommen vom Laden eine Provision, wenn sie ahnungslose Touristen dorthin bringen. Es geht alles gut und eine Stunde später bin ich wieder in der Khaosanroad. Wahnsinn diese Menschenmassen!! Dieses Gewimmel!! So viele unterschiedliche Nationen, und alle sind sie versammelt in einer einzigen Strasse. Total multikulturell. Es gibt sogar Kebab, Banana Cake, Frühlingsrollen, gegrillte Leckerbissen und vieles mehr. Man erhält frisch gepressten Orangensaft für umgerechnet 20 Cent, kann geschnittene Ananas oder Mango im Plastikbeutel kaufen und mit einem Holzstäbchen genüsslich verzehren. Die Vielfalt der verschiedenen Speisen kann ich gar nicht alle aufzählen. Ich schlemme ein wenig Anans und beschließe, dass es gut wäre vor dem Abend noch ein wenig zu pennen, denn in Thailand findet das Leben vorwiegend nachts statt. Bei 28 Grad durchschnittlicher Nachttemperatur sehr gut nachvollziehbar. Deshalb gehe ich in die nächste Apotheke und kaufe fünf Valiumtabletten a 10 Milligramm Wirkstoff, für umgerechnet 10 Cent. Hey damit könnte man doch in Deutschland richtig Asche machen. In Thailand die Dinger billig einkaufen und in Germany für 8 Euro pro Stück verchecken. Es gibt auch die Original Antibabypille von Schering für ca. drei Euro in der Pharmacie zu kaufen. Ich sehe schon meine Gewinnspanne und meine Augen fangen an zu leuchten. Im Hotel angekommen drück ich mir drei Valium rein, und lasse mich auf das Doppelbett fallen. Innerhalb von 30 Minuten bin ich völlig weg. Gegen 21 Uhr wache ich total benommen auf. Verdammter Mist! Ich muss wach werden! Was nun? Kein Problem! Kaffee ist zu schwach. Ich gehe zum 7/11, einer amerikanischen Supermarktkette, die 24 Stunden geöffnet hat. Dort steure ich die Getränkeschränke an und kaufe ein paar Flaschen Red Bull und Lipovidan. Ersteres hat ungefähr 8mal soviel Koffein und Taurin wie in Deutschland. Letzteres beruhigt die Nerven und macht gleichzeitig hellwach. Ha, Ha, ha! Für die Nacht bin ich bestens gerüstet. Halt, da fehlt doch noch was. Ja richtig, eine Flasche Sangsom(thailändischer Whiskey), und eine große Bottle Coke zum Mischen müssen schon sein. Derart ausgerüstet schiebe ich mich durch die Menschenmassen zurück zu meinem Zimmer. Es ist nicht einfach, da überall provisorische Essensstände aufgebaut wurden und man teilweise auf die Strasse ausweichen muss. Die exotischen, scharfen Essensgerüche brennen in meiner Nase und bringen mich zum Husten. Memme! Nix gewohnt! Im Hotel angekommen mache ich mir einen tollen Mix aus Redbull, Sangsom und Coke. Dann nochmal Lipovidan, Sangsom, Coke. Und als Krönung vier Gläser Whiskey pur!! Auf Ex selbstverständlich! Das haut richtig rein!! Ich fühle mich blendend und will ins Vergnügunsviertel Nana Plaza. Dort soll es offenen Bierbars, Go Go Läden, und unzählige willige hübsche Mädchen geben. Leider nehme ich ein Taxi in der Khaosan Road und komme nie in Nana Plaza an. Der Typ karrt mich in ein Etablissement, wo hinter einer Glasscheibe duzende Mädchen mit einer Nummer hocken, und er behauptet einfach dies wäre Nana Plaza. Benebelt wie ich bin glaube ich das sofort und wähle NR:6. Sie heißt Nok(Vogel) und schleppt mich auf ihr Zimmer. Dort gibt es eine Badewanne und eine Luftmatratze auf dem Boden. Was kommt nun? Die Süße läßt erst mal heißes Badewasse ein und verwendet Unmengen von Seifenschaum. Dann nimmt sie mich an der Hand, und wir steigen zusammen in die Wanne. Sie beginnt mich zärtlich zu waschen und zu massieren. Das Gefühl, das ich dabei bekomme lässt sich am ehesten mit der Vorstellung beschreiben sich in einer gemeinsamen Badewanne mit intelligenten Schlangen zu befinden, die ganz genau wissen, welche Punkte sie bei mir sanft berühren oder beherzt drücken müssen um ganz bestimmte Körperreaktionen hervorzurufen. Dann gleiten ihre Hände immer tiefer zu meinem besten Stück. Wer bei so einer Behandlung keine Errektion bekommt muss schon jenseits von Gut und Böse sein. Anschließend braust sie mich gründlich ab und wir landen auf der besagten Luftmatratze. Vögelchen reibt ihren Traumkörper mit Massageöl und Creme ein. Dann beginnt sie, indem sie jeden Quadratzentimeter ihres Körpers benutzt, die Öle und Cremes in meinen Körper einzureiben. Ihre wohlgeformten Brüste streicheln über meinen Hintern, und die rasierte eingeseifte Möse reibt über meinen Rücken wie eine kleine harte Bürste. Dann habe ich einen Filmriss. Als nächstes sehe ich meinen Lotusblume wie sie auf mir sitzt und mich fickt. Dabei bewegt sie sich unglaublich geschickt und spannt die Muskeln in ihrer Vagina mehrmals schnell und heftig an. Ich schaue in ihre schöne Mandelaugen. Ah verdammt ich komme. Haben wir ein Kondom benutzt? Natürlich! Sie ist eine Professionelle!! Berauscht von Sex und Alkohol taumle ich ins Freie, wo mein Abzock Taxi Driver schon auf mich wartet. Er bring mich zurück zur Khaosanroad, und ich muss noch einmal zum Geldautomat um seine unverschämte Geldforderung zu begleichen. Das wird mir kein zweites Mal passieren. Nana Plaza habe ich nicht gesehen. Ich gehe in mein Zimmer und falle tot, aber zufrieden und glücklich ins Bett. Ich sitze am Frühstückstisch und überlege, ob ich einen Trip zur Insel Ko Samui buchen soll? Sie ist schätzungsweise 800 Kilometer entfernt und Fliegen wäre an sich die beste Idee. Man kann jedoch auch mit dem Zug im Schlafwagen hinfahren. Das heißt man muss vom Festland in Surat Thani dann noch die Fähre nach Ko Samui nehmen, die ungefähr 2 Stunden zur Insel benötigt. Oder ich kann mit einem Bus fahren, der 16 Stunden benötigt und danach muss ich wohl meine Knochen neu sortieren. Da ich über ein gesundes Selbstvertrauen verfüge, werde ich sicher die für mich geeignete und beste Alternative auswählen. Ich laufe durch die Seitenstrassen der Khaosan und sehe im Schaufenster eines Reisebüros eine weitere Möglichkeit. Man fährt 7 Stunden mit einem VIP Bus und steigt dann um in einen Speedkatamaran der 3 Stunden benötigt, für die Strecke Koh Tao-Koh Phangan-Koh Samui. Der Preis liegt bei 20 Euro. Das ist exakt der gleiche Preis, den man einem Mädchen für nächtliche Abenteuer bezahlt, und von diesen möchte ich noch besonders viele genießen. Also buche ich die Reise für den nächsten Tag. Danach bummle ich durch die Gassen und bestaune DV, CD und T-Shirts. Ich entscheide mich für ein knallgelbes Shirt, das den Betrachter mit dem roten Schriftzug Cocaine! Die away! verzückt. Ist natürlich als Gag gedacht, mit dem gleichen Logo wie Coca Cola. Ein Witz über den in Deutschland garantiert niemand lachen kann!! Abens schlendere ich nochmals durch die Strassen, als ich vor einer Discothek einen Menschenauflauf bemerke. Eine Schlägerei unter Thais. Brandgefährlich! Sieht aus als wären Nakleng daran beteiligt. Das sind berühmt, berüchtigte Thai Rowdys, die schwere Motorräder fahren, Lederjacken tragen und sich manchmal die Haare bunt färben. Selbst Einheimische versuchen den Kontakt mit diesen Typen zu meiden, da sie als völlig unberechenbar gelten und auch vor Mord nicht zurückschrecken. Ich mache mich schleunigst aus dem Staub und suche mir ein ruhiges Plätzchen. Bei einer leckeren Tom Yam Gung(scharfe Fischsuppe) und drei Chang Bier lasse ich meinen letzten Abend in Bangkok ausklingen. Sie wollen mehr Leseproben und Informationen über Bangkok,Pattaya und Ko Samui? Besuchen Sie mich auch auf meiner neuen Homepage: http://www.thailandromane.jimdo.com | ![]() | |||||||||||||
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